Ökonomie als die Lehre vom einfachen Leben

Ein entscheidender Aspekt von ökonomischen Handeln - mit minimalen Mitteln Maximales erreichen - ist das Vereinfachen.

Dinge weglassen, Wege kurz halten, Prozesse standardisieren und damit Überflüssiges reduzieren - all dies sind Schritte ökonomischen Tuns.

Nun kann man das gesellschaftlich anwenden: Man kann Transportwege wie Straßen verbessern und damit Verkehre vereinfachen, also es erreichen, dass man Güter und Menschen leichter von A nach B bringen kann.

Man kann es auch betriebswirtschaftlich sehen: Mittels Lean Management kann man seine Produktionsprozesse verbessern.

Auch im persönlichen Bereich ist viel möglich. "Simplify your life" ist das Schlagwort.

Womit wir auch beim Denken selbst angelangt wären.

Man kann ungeheuer kompliziert denken. Das menschliche Gehirn kann fantastische Welten erschaffen - das ist seine Stärke. Das ist aber auch seine Schwäche. Denn komplex heißt nicht automatisch glücklich!

Auf diesem Gebiet ist meine 90 jährige Großmutter ein persönliches Vorbild. Sie überrascht mit einfachen Aussagen: "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß". Oder auf die Frage nach Gott gibt sie erstaunlich agnostische Antworten: "Ich weiß nicht, ob er existiert, und es ist mir auch egal."

Gerade in diesem einfachen Denken liegt eine überzeugende Chance zum Glück. Man muss Dinge nicht verkomplizieren, nur weil man kann. Man muss nicht die komplexeste Theorie zur Erklärung der Welt heranziehen - Wilhelm von Ockham lässt grüßen! "Small is beautiful" - könnte man fast buddhistisch sagen!

Oft führen einen die komplexen, tiefen Gedanken an Orte, die einen nur noch trübselig auf die Welt blicken lassen. Dann gilt es, wieder an die Oberfläche zu kommen und sich der Leichtigkeit und Einfachheit zu erfreuen.

Wenn sich Gedanken immer weiter spinnen, wenn ich immer tiefer in die Reflexion und die Reflexion der Reflexion rutsche, dann führt das oft zu nichts als Unmut und schlussendlich vielleicht sogar zur Verzweiflung. Da hilft oft nur eines: Wieder einfacher zu denken, kürzer zu denken, simpler zu denken. Gedanken wegzulassen und einfach aufzuhören. Wieder an die Oberfläche zu gelangen und Luft zu holen.

Somit - und das mag eine erstaunliche Erkenntnis sein - können uns die Lehren der Ökonomie helfen, ein einfachereres und ja - eventuell gerade dadurch glücklicheres Leben zu führen!

Aktiviere deine Crowd! Crowdfunding-Anfängerstrategien und Erfahrungen.

Ich habe vor einigen Tagen mein erstes Crowdfunding gestartet. Hier möchte ich euch meine ersten Lernerfahrungen diesbezüglich mitteilen! Ich beschreibe, welche Plattform ich warum gewählt habe. Weiters beschreibe ich, wie man das Fundingziel und die Fundingzeit festlegt. Welche Kanäle ich zum Verbreiten meiner Kampagne genutzt habe, seht ihr unten!
Ach ja, und meine Kampagne selber findet ihr hier: https://www.startnext.com/seabirdvlog

https://www.startnext.com/seabirdvlog


Wahl der Plattform

Es gibt unzählige Crowdfunding-Plattformen da draußen. Ich habe startnext für meine Kampagne gewählt. Warum habe ich diese gewählt? Ein Grund war sicherlich, dass andere Plattformen meist 10% der finanzierten Summe bekommen. Startnext finanziert sich nur über freiwillige Beiträge der Funder! Das war mir gleich sympathisch.

Wusstest du, dass Startnext sich über eine freiwillige Provision von unserer Community finanziert? Dein Beitrag ermöglicht unsere tägliche Arbeit - ohne deine Unterstützung kann es Startnext nicht geben. Vielen Dank! - startnext
Weiters wurde mir die Plattform von einem Freund empfohlen, der schon erfolgreich sein neues Album finanziert hatte. Und er hatte Recht: Startnext ist übersichtlich und intuitiv zu bedienen! Über die Konkurrenzplattformen kann ich leider nichts sagen, weil ich sie noch nicht ausprobiert habe...

Crowd schon vorher einbinden.

Eine der Grundregeln des Crowdfundings lautet:
Du musst deine Crowd aktivieren!
Daher habe ich in meinem Vlog schon lange im Vorhinein angekündigt, dass bald mein Crowdfunding starten würde:


 
Man sagt, dass man ungefähr ein Monat Vorbereitungszeit für die eigene Kampagne aufwenden sollte. Meiner Erfahrung nach ist das nicht zu lange, sondern eher zu kurz gewählt. Besser schon im Vorhinein die Strategien festlegen, denn während der Kampagne vergeht die Zeit wie im Flug!

Wahl des Zeitrahmens

Die meisten Seiten empfehlen einen Fundingzeitrahmen von 30 Tagen. Ich habe diesen Zeitrahmen auch gewält. Insbesondere, nachdem ich auf einer Veranstaltung von startnext selber viele Tipps bekommen hatte:



Höhe des Fundingziels

Ich bin die Strategie gefahren, mein Fundingziel sehr niedrig anzusetzen. Denn schließlich gilt das Alles-oder-Nichts Prinzip. Entweder, man erreicht die Summe und man bekommt alles, oder man erreicht sie nicht und man bekommt nichts. Daher lieber niedriger ansetzen und erreichen! Gleichzeitig habe ich im Vorhinein klar gemacht, was bei einem Überfunding mit dem Geld passiert. Zum Glück war mein Fundingziel leicht skalierbar. Ich habe mein Mindestziel dahingehend festgelegt , dass mein Projekt mit weniger Geld gar nicht umsetzbar gewesen wäre. Mehr Geld kann man dann immer noch gut einsetzen.

Verschiedene Kanäle nutzen

Während und auch schon vor meiner Kampagne nutzte ich verschiedenste Kanäle, um Aufmerksamkeit zu generieren:

Video

Ich glaube, dass Video das Medium der Zukunft ist. 
Daher setzte ich bei meiner Kampagne sehr auf Videos. Ich produzierte eines, in welchem ich den Leuten erklärte, wie man selber fundet. In einem erzählte ich darüber, was beim overfunding meiner Kampagne passiert. Eine Liste meiner Videos findet man hier.
Im Idealfall wollte ich Videos produzieren, die auch einen Mehrwert für den Zuseher enthielten und nicht nur ein Aufruf zum Funden waren.

Facebook

Da Facebook momentan die Social-Media Plattform Nummer Eins ist, konzentrierte ich meine Aktivität auf dieses Plattform. Ich teilte meine Videos über meine Facebook-Seite und über mein persönliches Profil. Und ich lud ein Video auch direkt auf Facebook hoch, weil die Algorithmen der Plattform so eingestellt sind, dass eigene Videos mehr Verbreitung finden als die der Konkurrenz Youtube:


Ich postete auch ohne Link, weil solche Posts teilweise auch weiter verbreitet werden von Facebook. Ich lud Freunde ein, meine Videos weiter zu teilen
Der nächste Schachzug wird sein, eine Veranstaltung zu erstellen mit dem Enddatum meiner Kampagne, damit meine Freunde sehen: Aha, die Kampagne ist bald vorbei, ich muss noch rechtzeitig einzahlen!


Blog

Schließlich nutzte ich diesen Blog, um indirekt auf meine Kampagne aufmerksam zu machen und gleichzeitig Content zu produzieren, der sich für dich, liebe Leserin und lieber Leser, auch noch im Nachhinein als wertvoll herausstellen könnte.

Twitter

Wichtige Zitate dieses Blogposts, verbunden mit dem Link hierher werde ich auf Twitter über meinen Account The Seabird Vlog und Patrick Seabird teilen. Und ab und zu die Links zu den Videos und zu meiner Kampagne. 



Viel Danke sagen

Es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen beim Crowdfunding mit machen. Es gehört eine Portion Mut und Vertrauen dazu, anderen Menschen einfach so Geld zu überlassen und zu hoffen, dass diese es für den dafür vorgesehenen Zweck auch einsetzen. Daher gehört es einfach dazu, dass man sich viel bedankt. Ich danke hiermit meinen Fundern und allen, die meine Kampagne unterstützt haben!
Bei jeder Kampagne werden auch Dankeschöns angeboten. Ich habe die Dankeschöns so gewählt, dass sie nicht allzu großen Aufwand nachher verursachen und im Idealfall sogar dann Content für meinen Vlog liefern. 

Crowdfunding - ein Abenteuer

Crowdfunding ist ein Abenteuer. Man weiß im Vorhinein nicht, ob die Kampagne in irgend einer Art erfolgreich sein wird. Aber im schlimmsten Fall hat man Werbung für sich und seine Projekte gemacht und kann natürlich immer eine neue Kampagne starten. 
Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels habe ich bereits 70% meines Fundingzieles erreicht. Ich bin gespannt, wie die Kampagne ausgehen wird und wünsche dir, liebe Leserin und lieber Leser, viel Glück bei deinen Kampagnen!

Der Preis schlägt alles

Um mich für mein Seminar, welches ich auf der Uni Graz gebe, vorzubereiten, plane ich einen Kurztrip dort hin. Die Seite der ÖBB wurde neu gestaltet, leider sehr zu ihrem Nachteil ("Warum öffnet sich da immer ein neues Fenster?"). Der Preis für eine Fahrt nach Graz ist nach einigen Ärgernissen doch gefunden: 37,30 Euro ohne Vorteilscard. Ich bin schon am Überlegen, Autozustoppen, bis mir eine Freundin den Bus empfiehlt.
"Fahr doch mit dem Bus!".

Flixbus ist schnell gefunden. Die Seite übersichtlich, die Buchung online einfach. Sofort das Ticket als pdf zugesandt. Der Preis: 9,- Euro.

Ein Tag vor der Abfahrt kommt noch ein Erinnerungsmail, inklusive Karte, von wo der Bus weg fährt. Ich steige in den Bus ein, freie Platzwahl, erste Reihe, gute Aussicht! Steckdose vorhanden. Auch W-Lan gibt es, ich kann diesen Blogeintrag direkt aus dem Bus verfassen.



Der Service ist besser als mit der Bahn und es ist gleichzeitig billiger. Mir wird klar:
Die größte Konkurrenz der Bahn ist nicht die Bahn selber, sondern die anderen Verkehrsmittel! 
Die ÖBB mag vielleicht glauben, sie sei Monopolist, aber leider stimmt das nicht. Andere Verkehrsmittel wie der Bus können bequemer, schneller und gleichzeitig billiger sein. Gut für mich.

Doch es kommen Zweifel auf:
Das Problem ist natürlich der ökologische Fußabdruck. Was ist mit der Nachhaltigkeit?! So eine Busfahrt stößt doch wahnsinnig viel CO2 aus!
Das Problem ist, dass der Preis alle anderen Bedenken schlägt: Ich könnte mich entscheiden, die Bahn einmal zu verwenden oder den Bus sieben Mal. Bei mir hat der Preis gesiegt, die Entscheidung für eine nachhaltige Zukunft versagt. Qualität wurde durch Quantität geschlagen.

Und dies ist das Problem und gleichzeitig die Herausforderung unserer gesamten heutigen Welt: Preise zahlen wir an Menschen und nicht an die Natur. Ein lebenswerter Planet kommt in unserer zwischenmenschlichen Preisbildung nicht vor. Angebot und Nachfrage zeigen zwischenmenschliche Knappheiten an und nicht absolute.
Für mich persönlich ist es sieben Mal besser, den Bus zu nehmen. Aber irgendwo auf der anderen Seite der Welt geht gerade eine Insel im Meer deswegen unter und eine Tierart stirbt aus - the tragedy of the commons oder auch Rationalitätenfalle at its best.
Der Preis schlägt leider oft alles andere, was es für ökologischere oder sozial verträglichere Unternehmen sehr schwer macht.

Doch Moment! Ist der Bus tatsächlich weniger nachhaltig als die Bahn? Flixbus bietet an, dass man bei der Buchung einen "Klimaschutzbeitrag" leistet. Man kann für ein paar Cent mehr seinen Beitrag leisten, dass die schmutzige Busfahrt durch ein Klimaprojekt kompensiert wird. Um die 1 bis 3 % des Ticketpreises kann man laut Flixbus also doch klimaneutral fahren. Puh, das Gewissen kann beruhigt sein.

Sicher?!

Denn was passiert mit dem Geld? Geld zahlen wir an Menschen und nicht an die Umwelt. Laut Flixbus werden damit Windräder in der Karibik gebaut.
Ist das wirklich klimaneutral? Ich setze mich in Österreich in den Bus und stoße CO2 aus. Durch aufwendige CO2-ausstoßende Prozesse werden Windräder gebaut um CO2-ausstoßend auf eine Insel transportiert zu werden, die danach mehr Energie verbrauchen kann als sie zuvor brauchte?!



Nun gut, das müsste man sich auch bei der Bahn fragen: Wieviel CO2 und andere Treibhausgase stößt die Produktion der Schienen, Lokomotiven, selbst der Bau der nachhaltigen Kraftwerke der ÖBB usw. aus?!

Der Zertifikatehandel, wie auf Flixbus' Seite angekündigt, ist sicherlich nicht die Lösung für dieses Problem.

Die Lösung sehe ich eigentlich in einem Sprung nach vorne. Wir müssen unsere Produktion komplett auf Cradle-to-Cradle umstellen und unsere Energieversorgung auf nachhaltig, also Wind, Sonne und Erdwärme. Dahingehend ist der Bau von Windrädern, wie Flixbus es bewirbt, natürlich die richtige Richtung.Unsere Supply-Chains der Zukunft müssen nachhaltig bewirtschaftet werden!

Aber bis dahin ist es ein langer Weg. Bis dahin bleibt vermutlich nur die Suffizienz.

Also das nächste Mal doch Autostoppen?!

Das Gegenteil von Geben...

Im deutschen Sprachalltag hört man oft die Redewendung "Geben und Nehmen". Wir nehmen es als selbstverständlich, dass dies ein Gegensatzpaar ist. Nichts könnte falscher sein.

Denn wenn eine Person gibt, so nimmt die andere Person streng genommen nicht. Sie empfängt. Das mag als i-Tüpfelchenreiterei daherkommen, aber der Unterschied ist wichtig. Es ist ein Unterschied, ob ich etwas von jemandem nehme, oder ob ich etwas von dieser Person empfange, bekomme. Der Unterschied liegt in der Freiwilligkeit. Geben ist ein freiwilliger Akt. Etwas annehmen, etwas empfangen, ist ebenso freiwillig.

Wenn ich jedoch von jemandem etwas nehme, so wird dieser Person etwas genommen. Das Gegenteil wäre eigentlich beraubt oder enteignet werden.

Also wäre eigentlich richtig:
  • Geben <-> Empfangen und 
  • Nehmen <-> Enteignet werden.

Wieso ist dieser Unterschied wichtig?

Nehmen wir die Diskussion zwischen der Idee der Schenkökonomie (SÖ) und des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE). Beide sind sich in vielen Dingen ähnlich. Bei der SÖ haben wir jedoch Geben und Empfangen: Keine kann gezwungen werden, etwas herzuschenken. Beim BGE haben wir das Gegensatzpaar Nehmen und enteignet werden. Denn das BGE ist über Steuern finanziert und Steuern muss man zahlen, ob man will oder nicht. Es wird über einen Mehrheitsentscheid beschlossen, dass man sich von einer Menschengruppe etwas nimmt.

Somit trägt die Klärung dieser Begriffe zur Klärung der Unterscheidung zwischen SÖ und BGE bei und kann sicherlich in anderen Diskussionen auch fruchtbar sein!

Geld und Gier - Teil 7



Lösungsvorschläge

Nun haben wir uns einige Problemfelder der Geldgier angesehen. Was wären mögliche Lösungen hierfür? Wenn man die Gier nach Geld, wie viele Ökonomen das tun, nicht negativ sieht, so ergibt sich gar kein Problem und man muss auch nichts dagegen unternehmen. Akzeptiert man jedoch, dass die Geldgier problematisch sein kann, so kann man nach möglichen Lösungswegen suchen. Ausgehend von der obigen Problemanalyse könnte man folgende Vorschläge bringen:
1.       Angenommen, die Gier nach Geld folgt aus der allgemeinen Verwendbarkeit desselben. So könnte natürlich ein Lösungsvorschlag lauten, die Verwendbarkeit einzuschränken. Wenn ich nicht mehr alles kaufen kann, so wird Geld möglicherweise weniger attraktiv.
2.       Wenn die Geldgier mit Sucht verglichen werden kann, so kann man hier ähnliche Lösungsvorschläge präsentieren. Man kann Menschen eventuell auf Entzug schicken, wie auch immer dieser bei Geld aussehen könnte. Sucht ist nichts Schönes und man müsste diesen Menschen helfen.
3.       Man kann die Macht von Geld möglicherweise eingrenzen, indem man gegen die politische Verquickung von großem Geld und Politik entwirrt. Diese Maßnahme könnte durch mehr Transparenz der Zahlungsströme, insbesondere im Hinblick auf die Parteienfinanzierung erreicht werden.
4.       Auch massenpsychologisch könnte man Dinge verändern. Möglicherweise würde eine weniger patriarchalisch ausgerichtete Gesellschaft weniger Gier nach Geld beinhalten.
5.       Angenommen, die Gier steckt in den Genen: Es gibt Gruppierungen, die sogar Gentests für die Ausübung mancher Berufe wie Manager fordern.[1] Ob das ein ernstzunehmender Vorschlag sein soll, sei jedem jedoch selber überlassen.
6.       Wenn man schon die Gier selber nicht bekämpfen kann, könnte man zumindest die negativen Auswirkungen der Gier begrenzen:
a.       Rahmenbedingungen wie die von Christian Felber vorgeschlagene „Gemeinwohlökonomie“ könnten das Geld wieder vom Zweck zum Mittel werden lassen. Auch dem ewigen Wachstumswahn könnte man dadurch entgegenwirken.
b.      Spekulationsblasen könnten durch bessere Regulierung eventuell eingedämmt werden.
c.       Ungleiche Verteilung könnte durch eine andere Besteuerung verändert werden. Zum Beispiel könnte man Arbeit weniger hoch besteuern und Kapitaleinkommen höher. Die „größte Steuerreform der Zweiten Republik“[2] (Zitat Werner Faymann) zeigt jedoch, dass das politisch momentan eher unerwünscht ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ursachen der Gier nach Geld und damit natürlich auch die Lösungsvorschläge noch nicht endgültig erforscht und ausgetüftelt sind und damit noch großen Raum für Forschungen übrig lässt. Gier nach Geld wird sich nicht von heute auf morgen verhindern lassen. In der Zwischenzeit bleibt uns auf jeden Fall noch die unterhaltsame Lektüre von Dagobert Ducks Abenteuern auf seiner Suche nach mehr Reichtum.


Diese Blogreihe versucht der Gier nach Geld auf die Spur zu kommen! Der sechste Teil ist hier zu finden! 


Geld und Gier - Teil 6



Spekulationsblasen

Wenn man über Geldgier spricht, so ist ein dankbares Thema die Spekulation an den Börsen. In keinem anderen Feld sieht man derart die Auswüchse einer Sucht nach Geld. Viele Spekulationsblasen sind bekannt: Angefangen von der Tulpenmanie zu Beginn des 17. Jahrhunderts bis zum Platzen der Dotcom-Blase im Jahre 2000.  Nehmen wir als Beispiel die Spekulationsblase der Gründerzeit, welche in den Gründerkrach und in die Gründerkrise führte, um die Auswirkungen der Geldgier an den Börsen zu verfolgen.
Im Jahre 1873 befand sich Wien in einer allgemeinen Euphorie. Neue Erfindungen schienen das Unmögliche plötzlich möglich zu machen. In die Wirtschaft wurde nur spärlich eingegriffen, das Prinzip des „Laissez-faire“, des allgemeinen Gewährenlassens ohne staatliche Eingriffe regierte. Die Börse in Wien stieg in immer höhere Höhen. Wie in jeder von der Gier getriebenen Blase versuchten die Menschen auf nur allen erdenklichen Wegen, zu Geld zu kommen, um an den Wertzuwächsen an der Börse profitieren zu können. Neue Finanzprodukte kamen auf, um die Spekulation immer mehr anzuheizen. So konnte man schon damals nur einen kleinen Teilbetrag („Margin“) hinterlegen, um Aktien zu erwerben und musste die restliche Summe erst später nachzahlen. Da irgendwann ja die Aktien gestiegen waren, konnte man alleine so den Restbetrag begleichen. Neue Kredite wurden oft sogar mit noch in der Zukunft zu erbauenden Häusern besichert. Da die Börsenkurse immer mehr stiegen, glaubte man, diese Kredite aus zukünftigen Erträgen leicht zurückzahlen zu können.
Auf die große Euphorie folgte der große Katzenjammer. Denn am 9. Mai 1873 kam es zum schwarzen Freitag, an welchem sämtliche Kurse auf einmal einbrachen. Die Blase war geplatzt und es kam zu einem Börsencrash, damals genannt Börsenkrach. Durch die allgemeine Verunsicherung wurden immer mehr Kredite zurückgerufen. Wegen der fehlenden Liquidität kollabierten mehrere Bankenhäuser, wodurch die Unsicherheit weiter stieg. Die Krise weitete sich schließlich weltweit aus. Unzählige Insolvenzen und Unternehmensbankrotte waren die Folge. Die Gründerkrise sollte daraufhin ganze 20 Jahre andauern. Die Arbeitslosigkeit stieg an, Firmen mussten schließen und menschliche Tragödien waren die Folge.[1] Die Verbindung von unendlicher Zukunftsgläubigkeit, deregulierten Finanzmärkten und durch die Verlockungen des schnellen Geldes ausgelöste Gier scheint bis heute eines der Kennzeichen von solchen Blasen zu sein, wie die jüngste Geschichte ebenso zeigen kann.

Verteilung

Die Gier nach Geld kann sich auch an der Verteilung ablesen lassen. Denn warum sollte man, wenn man schon genug hat, noch mehr bekommen wollen?
Wenn wir uns die Geldvermögen in Österreich ansehen, so gibt sich ein sehr verzerrtes Bild. Das Netto-Geldvermögen bezeichnet zwar sowohl die Einlagen bei Banken, als auch Wertpapiere und das Bargeld. Im Jahr 2011 waren jedoch alleine 43% des Geldvermögens Einlagen bei Banken, also großteils Geld, das man "auf der Bank liegen" hat. Zieht man vom Vermögen die Schulden ab, so kommt man zum Nettovermögen. Im Jahr 2011 besaßen die Privatpersonen in Österreich um die 500 Milliarden Euro an Vermögen, während die Schulden sich auf ungefähr 160 Milliarden beliefen. Die übrig bleibenden 340 Milliarden waren laut einer Studie der Österreichischen Nationalbank und der Arbeiterkammer folgendermaßen aufgeteilt:
·         0,1% der Bevölkerung besaßen 8% des Nettogeldvermögens.
·         0,9% besaßen 19%.
·         9% besaßen rund 28%.
·         40% konnten 38% ihr Eigentum nennen.
·         50% besaßen gerade einmal 6% des Nettovermögens.
Zusammenfassend: Ein Prozent der österreichischen Bevölkerung besitzen 27%, also fast ein Drittel des Geldvermögens. Zehn Prozent können schon 55%, also mehr als die Hälfte ihr eigen nennen. Die Hälfte aller Österreicher teilt sich bescheidene 6%.[2]
Natürlich besagt eine solche Verteilung per se nicht, dass Menschen gierig nach Geld sind. Man darf sich jedoch schon die berechtigte Frage stellen, ab wann ein Mensch genug hat. Ob das zusätzliche Streben nach Mehr, wenn man bereits über ein gewisses Vermögen hinaus geht, nicht doch als Gier gedeutet werden kann? Ist eine solche Ungleichverteilung nicht schon eine Manifestation der Gier nach Geld? 

Diese Blogreihe versucht der Gier nach Geld auf die Spur zu kommen! Der fünfte Teil ist hier zu finden! 


[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnderkrach aufgerufen am 29.062015 um 16:05 Uhr.
[2] Finanzbildung: Banken. Drehscheibe der Wirschaft. Österreichisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum [Hrsg.], Wien: 2011.

Warum ich nie schwarz fahre

Ich mag die Wiener U-Bahn. Sie ist zuverlässig, relativ sauber und man kommt überall hin. Sie ist verhältnismäßig günstig. Warum sehe ich sie als günstig?

Angenommen es gäbe sie nicht. Dann könnte man sich ein Auto kaufen. Doch da müsste man eine sehr hohe Summe auf einmal aufbringen. Und man stelle sich den Verkehr in Wien vor. Das wäre vermutlich teurer und langsamer.

Man könnte stattdessen nur mit dem Taxi fahren, was sicher teurer als die U-Bahn wäre.

Man könnte zu Fuß gehen, was zwar billiger wäre, aber sehr, sehr langsam.

Alleine das Rad kann zumindest auf mittlerer Strecke zeitmäßig mithalten und ist billiger. Citybikes sind hier die günstigste Alternative. Die Registrierung kostet einen Euro und man muss die Instandhaltungskosten nicht tragen. Dafür sind Citybikes sehr anstrengend zu fahren.

(Die Rechnung ist natürlich komplizierter, denn gäbe es keine U-Bahn, wäre keine U-Bahnsteuer zu zahlen und man hätte eventuell mehr Geld im Geldbörsl, was die Alternativen verhältnismäßig wieder billiger machen würde. Aber wenn man solche Transferzahlungen inkludiert, müsste man auch die Steuergelder für die Straßenerhaltung abziehen usw., was die Rechnung sehr kompliziert machen würde)

So gesehen ist also die Wiener U-Bahn günstig und schnell.

Früher bin ich viel schwarz gefahren. Es gilt in Wien als Kavaliersdelikt, ja beinahe als cool. Die Leute sind immer ganz verwundert, wenn ich ihnen erkläre, dass ich nicht schwarz fahre. Man wird beinahe schräg angeschaut, wenn man sich einen Fahrschein kauft. Erwischt wird man so selten, dass es sich finanziell zumindest auszahlt.

Hier möchte ich erklären, warum ich nicht mehr schwarz fahre.

Der erste Grund ist der, dass ich es gut finde, dass die U-Bahnen so offen sind. In Paris beispielsweise muss man bei jedem Eingang durch Schranken gehen. Das ist erstens laut, zweitens kostet es Zeit (manchmal muss man anstehen) und drittens müssen diese Schranken wieder gebaut, gewartet und damit von irgendwem bezahlt werden, sie sind also auch ineffizient. In Wien gibt es keinen Schranken. Wer dies ausnützt, der ist dafür, dass Schranken eingeführt werden.


Hier sorgt ein Schild für Ordnung: "Durchschreiten der Sperre nur mit gültigem Fahrausweis"

Wer schwarz fährt, ist also für höhere Zäune und strengere Kontrollen. Diese Offenheit auszunützen ist, wie zu schnell auf der Autobahn zu fahren, weil eh nicht geblitzt wird (ohne darüber nachzudenken, was der Sinn von Geschwindigkeitsbegrenzungen ist). Oder wie im Geschäft nicht zu bezahlen, weil gerade niemand zuschaut. Oder bei jemandem Fremden in die Wohnung zu gehen, weil die Wohnungstüre zufällig offen stand. Wer für eine offene U-Bahn ist, bezahlt. Erwachsen werden heißt, Dinge zu tun, obwohl sie die Eltern empfohlen haben. Oder eben für die U-Bahnfahrt zu bezahlen, obwohl und gerade weil nicht genau kontrolliert wird.

Der zweite Grund ist der, dass die U-Bahn eine öffentliche Einrichtung ist. Gerade solche gilt es eigentlich zu schätzen. Natürlich gibt es Gegner von solchen Institutionen. Vertreter des freien Marktes sehen Gemeingüter als ineffizient an. Sozialismus bedeutet für sie Unfreiheit. Ich frage mich jedoch, ob die Schwarzfahrer das auch so sehen. Warum haben die meisten Schwarzfahrer ein Problem damit, einen Taxifahrer zu betrügen oder im Geschäft zu stehlen, aber wenn es um die Betriebe geht, die ihnen zu einem winzigen Teil zumindest selber gehören, da prellen sie die Zeche ohne zu zögern. Beim Bäcker ist es normal, dass wir für die Leistung zahlen. Warum bei der U-Bahn nicht? Ich bin für öffentliche Einrichtungen, daher zahle ich gerade bei diesen gerne.


Wenn ich Leuten diese zwei Punkte erkläre, so erwidern sie oft, dass sie der Meinung sind, dass U-Bahnen überhaupt gratis sein sollten. Dies ist zwar nicht das Thema, aber ich möchte auch kurz darauf eingehen: Das Geld für den Fahrschein wird ja für etwas verwendet. Es werden beispielsweise die Mitarbeiter bezahlt. Oder die Lifte gewartet. Die U-Bahn gratis zu machen wäre nur auf zwei Arten möglich: Entweder es würden einige Leute auch gratis arbeiten. Da ich ein Verfechter der Schenkökonomie bin, fände ich das natürlich wünschenswert. Wenn die U-Bahn-FahrerInnen sagten: „Ab morgen fahren wir gratis, damit niemand mehr für die Fahrt bezahlen muss“, so fände ich das sehr cool. Unwahrscheinlich. Die zweite Möglichkeit wäre, um den fehlenden Betrag dann die Steuern zu erhöhen. Würde eine Partei sich beliebt machen, wenn sie anbieten würde, die Steuern zu erhöhen? Unwahrscheinlich. Wer also dafür ist, dass die U-Bahn gratis ist, kann entweder gratis für die Wiener Linien arbeiten oder lieber mehr Steuern zahlen. (Außer wiederum man müsste bei einer Gratis-U-Bahn weniger Straßen bauen, weil die Leute vom Auto umstiegen, und die Beträge würden sich saldieren, aber das ist wiederum eine beinahe unmögliche Kalkulation). Wer selber nicht gerne gratis arbeitet und gerne fair für seine Leistung entlohnt wird, der sollte auch zahlen, wenn er selber eine Leistung konsumiert, selbst wenn nicht kontrolliert wird und es ein Staatsbetrieb ist.

Ich fahre heutzutage überwiegend mit dem Rad. Aber wenn ich mit der U-Bahn fahre, dann zahle ich aus obigen Gründen auch dafür.

Geld und Gier - Teil 5



Aber es gibt selbstredend auch Kritik. Sehen wir uns ein paar mögliche Kritikpunkte an: 

Mein Guthaben ist deine Schuld

Unendlich viel Geld verspricht jedem persönlich das Paradies auf Erden. Würde jedoch jeder so viel haben wie er möchte, so würde vermutlich Geld nicht mehr funktionieren. Geld funktioniert in unserer heutigen Welt nur, weil es für jeden Einzelnen knapp ist. Weil es eben nicht von jedem beliebig vermehrt werden kann. Im Gegensatz zur Natur ist Geld jedoch damit ein Nullsummenspiel. Meine Einnahme ist deine Ausgabe. Deine Schuld ist mein Guthaben. Und umgekehrt. Wenn man also gierig nach Geld ist, so muss man seine Einnahmen erhöhen. Damit muss man im Umkehrschluss die Ausgaben von anderen erhöhen. Wenn man Guthaben anhäufen möchte, so muss man Schulden der anderen Menschen erhöhen. Deshalb wächst in einem von Gier getriebenen System der Druck auf alle, die sich schwer wehren können: Auf die ärmsten der Armen, die von Loan-Sharks dazu überredet werden, Subprime-Kredite aufzunehmen. Oder der Druck auf staatliche Gemeinwesen, für die sich niemand richtig verantwortlich fühlt. Das kann einer der Gründe sein, weshalb sich Staaten immer mehr verschulden. Denn diese Schuld stellt auf der anderen Seite wieder ein Guthaben dar. Beim Monopolyspiel hat das der Profi schnell erkannt: Das Ziel des Spieles ist nicht, der Reichste zu werden, sondern alle anderen in die Armut zu drücken. Man muss alle anderen bankrott machen, damit man selber zum reichsten Spieler wird und gewinnt. Das funktioniert im Spiel am besten, indem man sich zuerst auf die unerfahrensten und altruistischsten Spieler stürzt, denn die können am leichtesten ausgenommen werden. Indem man also seine Gier nach Geld zu befriedigen versucht, muss man andere zum Ausgeben bewegen und in der Konsequenz eventuell in den Ruin treiben. Und das geht natürlich am besten mit denen, die das nicht wissen. Vor diesem Hintergrund muss man auch die Staatsschuldenkrisen betrachten. Staatsschulden sind immer auch Guthaben auf der anderen Seite. Schulden zu kürzen würde bedeuten, Guthaben zu kürzen. In einem Nullsummenspiel kann man nur gewinnen, wenn jemand anderer verliert. Bin ich gierig nach etwas, das sich aus individueller Sicht nicht beliebig vermehren lassen kann, so muss ich dieses jemand anderem wegnehmen. Dies ist eine Konsequenz aus der Gier nach Geld. Um ihr zu folgen muss ich anderen schaden.

Die Gier und das Wachstum

Wie hängen die Gier nach Geld mit dem Wirtschaftswachstum zusammen? Der Wirtschaftsphilosoph Karl-Heinz Brodbeck beschreibt diesen Zusammenhang folgendermaßen. Das Streben nach Geld äußert sich, da es knapp ist, in der Konkurrenz. Um möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit zu erlangen, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:
·         Erstens kann man die Ausgaben senken. Man verhandelt härter mit Zulieferern. Man kann auch Mitarbeiter entlassen, um so die Personalkosten zu senken. Steuervermeidung durch Verschiebung der Gewinne in Steueroasen ist eine weitere Möglichkeit.
·         Zweitens kann man die Einnahmen erhöhen. Höhere Einnahmen wirken durch entweder mehr verkaufte Stückzahlen oder teurere Preise.
Einnahmen erhöhen und Ausgaben senken führen zu maximierten Gewinnen und damit zu einer besseren Befriedigung der Geldgier. Nun locken natürlich die hohen Gewinne neue Wettbewerber an, welche ebenso ihrer Geldsucht frönen. Neue Unternehmen machen ihren Standort an bereits lukrativen anderen Standorten auf, Studenten wählen ihre Ausbildung oft nach der Höhe der möglichen  Einstiegsgehälter aus und bei steigenden Aktienkursen werden mehr Börsengänge durchgeführt und damit wieder mehr Aktien ausgegeben. Dort, wo hohe Gewinne möglich sind, steigt also die Konkurrenz. Durch die neue Konkurrenz beginnen jedoch die Preise wieder zu sinken, so lange, wie keine Gewinne mehr möglich sind – so die klassische Schulbuchbeschreibung des kapitalistischen Systems. Dennoch sind immer Gewinne möglich und zwar durch Innovationen: Neue Erfindungen werden kommerzialisiert, Produktionsprozesse vereinfacht, neue Werbestrategien ausgelotet usw. Durch Innovation kann man sich seiner Konkurrenz kurzzeitig entledigen und damit wieder Gewinne einfahren. Doch jede Neuerung hat nur kurz wirtschaftlichen Erfolg, da ja bald darauf die Konkurrenz startet. Dieser Prozess des ständigen Erneuerns und Überwindens alter Strukturen wurde vom österreichischen Ökonom Joseph A. Schumpeter „schöpferische Zerstörung“ genannt. Die ewige Zerstörung hat natürlich auch den Fortschritt ermöglicht. Aber sie führt eben auch zu Wachstum. Denn Unternehmen können entweder wachsen, indem sie Neues auf den Markt bringen, oder indem sie mehr vom Selben produzieren und damit der Preis pro Stück sinkt. Somit führt die Geldgier zu immer größerem Wachstum. Erstens durch den Wunsch, Gewinne zu machen. Zweitens durch den damit einhergehenden Konkurrenzdruck. Drittens durch die verbundenen Innovations- und damit  Wachstumsstrategien. Wenn die Geldgier auf Grenzen stößt, so wird versucht, diese umzustoßen. So breiten sich Wirtschaftsräume immer weiter aus - siehe zum Beispiel EU-Erweiterung oder das Freihandelsabkommen TTIP zwischen EU und USA. Oder die die Verwertungssucht eingrenzende Gesetze werden durch Lobbying versucht zu ändern. Oder aber man dringt in Bereiche wie Genmanipulation oder gar Mondgrundstücke vor und probiert, damit zu Geld zu kommen. Die globalen Auswirkungen dieses Wachstums werden wir bald zu spüren bekommen. Wenn durch den Klimawandel die Meeresspiegel steigen beispielsweise und damit immer mehr Menschen ihren Lebensraum verlieren und auswandern müssen. Oder wenn man die Luft in den Städten nicht mehr arbeiten kann. Spätestens wenn die letzten Eisbären nur noch im Zoo zu bewundern sind sollten wir merken, dass wir mit der Geldsucht zu weit gegangen sind.[1]
Diese Blogreihe versucht der Gier nach Geld auf die Spur zu kommen! Der vierte Teil ist hier zu finden! 


[1] Vgl. Liessmann, Konrad Paul [Hg.]: Philosophicum Lech. Geld. Was die Welt im Innersten zusammenhält?  Wien: Paul Zsolnay Verlag, 2009, S.229 – 233.
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